


Nordzypern ist die Insel für Urlauber, die weit ab vom Massentourismus Erholung in wunderschöner Naturlandschaft suchen. Nordzypern hat einfach alles, was für einen Traumurlaub nötig ist: lange, feine Sandstrände, historische Stätten, unberührte Natur und eine faszinierende Bergwelt. Von dem Hafen in Mersin aus gelangt man per Fähre auf die Insel. Die meisten Hotels sind in der Hafenstadt Girne zu finden. Südlich der Stadt erstreckt sich das hochauftürmende Beşparmak Gebirge, das nach Nordosten hinunter in der schmalen Halbinsel Karpaz ausläuft. Besondere Sehenswürdigkeiten in Girne sind die Burg und Festung von Girne, das Schiffswrackmuseum in der Burg, das Museum der Feinen Künste, das Volkskunstmuseum, das Ikonenmuseum (Archangelos Kirche) und die Abtei Bellapais, die von Orangenhainen umgeben am Hang liegt (etwa 8km vom Zentrum entfernt). Östlich von Girne befinden sich die Burg Buffavento und die Burg Kantara. Letztere wurde in 630m Höhe auf einem Felsfundament errichtet. Die Burg St.Hilarion liegt hoch über der Stadt Girne und verdankt ihren Namen dem Einsiedlermönch Sankt Hilarion, der seinerzeit hierher kam, um das Mönchsleben zu verbreiten. An der Famagusta-Bucht findet man die Ruinen der antiken Stadt Salamis, die einst die größte und reichste Stadt Zyperns war. Im Westen, hoch oben auf einem Hügel gelegen, findet man die historische Stätte Vouni mit ihren Überresten der Palastanlage von Vouni. Die Stadt Güzelyurt im Westen der Insel ist bekannt für ihre riesigen Zitronen-und Orangenplantagen. Auch hier finden sich zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten. Die geteilte Hauptstadt Lefkosa (Nicosia) liegt im Zentrum der Insel. Hier findet man neben kleinen engen Gassen, Bars und Kneipen unter anderem das Edelsteinmuseum, die Selimiye Moschee (Sophienkirche) und das Archäologische Museum. Alle genannten Sehenswürdigkeiten sind gut zu Fuß zu erreichen. Das Besondere an Nordzypern sind seine langen, trocken-heißen Sommer, die bis in den November andauern. So kann man noch im November im Meer baden.